Aufwertung Scheidgraben Dornheim

Am 08.10.2016 fand ein Bürgerspaziergang mit Bürgermeister Sauer entlang des Scheidgrabens statt, bei dem durch das verantwortliche Planungsbüro Ideen zur Aufwertung der "grünen Lunge" Dornheims gesammelt wurden. Auch Teile des Vorstandes unserer Ortsgruppe haben daran teilgenommen. Zusätzlich hat sich der NABU Groß-Gerau in einer Expertenrunde Natur und Artenschutz eingebracht. Am 23.11.2016 fand dann die Planungswerkstatt statt, die allen interessierten Bürgern offenstand. Die Ergebnisse dieser Ideen und Anregungen mündeten schließlich in einen konkreten Maßnahmenkatalog, der am 19.04.17 durch das Planungsbüro und Bürgermeister Sauer präsentiert wurden. Hier gehts zu den Übersichtskarten des Planungsgebietes und dem detaillierter Maßnahmenkatalog.

 

Das Planungsgebiet ist in drei Teile unterteilt - Feuchtwiese, Hölderlinanlage und Kerbeplatz. Der von uns vorgeschlagene naturnahe Pfad um die Feuchtwiese herum ist wieder als Maßnahme mit aufgenommen worden. Auch ein Weg auf Stelzen zum Scheidgraben mit Aussichtsturm auf die Storchennester ist aufgeführt. Bei allen Maßnahmen, die den Scheidgraben selber betreffen (Ausheben von Kolken, Schaffung von Inseln) bestehen aufwändige Genehmigungsverfahren durch die entsprechenden Behören.  Die Stadt hat auch schon angefangen, den Schutt aus dem ehemaligen Kleingartengelände zu entsorgen. Hier ist aber noch einiges zu tun.

Blick auf den Scheidgraben Richtung Nachtweide, Foto NABU GG
Blick Richtung Nachtweide
Feuchtwiese mitten in Dornheim, Foto NABU GG
Feuchtwiese mitten in Dornheim
Blick von unten auf Feuchtwiese mit Seggengräsern, Foto NABU GG
typische Vegetation mit Seggengräsern

Im Berreich der Hölderlinanlage ist ein leichter Rückschnitt der vorhandenen Bäume und Büsche geplant. Das Grundstück, auf dem sich die kleine Wackelbrücke befindet, konnte von der Stadt Groß-Gerau erworben werden, so dass hier einer stabileren Lösung nichts mehr im Wege steht. Der Bolzplatz soll als solcher nicht mehr erhalten werden.

Blick von der Brücke den Schreidgraben entlang, Foto NABU GG
Blick von der Brücke an der Hölderlinanlage
Scheidgraben von B 44 Richtung Park, Foto NABU GG
Blick von B 44 Richtung Hölderlinanlage
Bolzplatz mit Feuchtwiese, Foto NABU GG
Vernässter Bolzplatz

Für den Bereich um den Kerbeplatz herum ist eine geänderte Wegeführung mit weniger Kurven vor der  Brücke über den Scheidgraben geplant. Der Platz selber soll neu gestaltet werden, mit Möglichkeiten zum Bolzen, Basketball und Boule und einem Bereich für Fitnessgeräte. Auch der Spielbereich soll neu angelegt werden und die Wünsche der befragten Grundschulkinder sowie die Anregungen der Kindertagesstätten berücksichtigen. Auch eine Grillhütte ist weiter im Gespräch.

Als nächstes entscheidet ein städtischer Ausschuss aufgrund der Vorschläge und Empfehlungen des Planungsbüros, mit welchen Maßnahmen gestartet wird. Für 2017 sind 100.000 Euro für das Projekt im Haushalt eingestellt. Jahr für Jahr sollen dann weitere Gelder bereitgestellt werden.

Weitere Hintergrundinformationen zum Scheidgraben mit Karten und Bildern gibt es hier